BHV-Immobilie geht nicht an Merlin

Rückschlag für Frédéric Merlin. Der umstrittene französische Investor geht beim Verkauf der Immobilie des Pariser Traditionskaufhauses BHV leer aus, obwohl der bisherige Besitzer, die Kaufhausgruppe Galéries Lafayette, mit ihm einen entsprechenden Vorvertrag unterzeichnet hatte. Jetzt jedoch verhandelt sie exklusiv mit einem namentlich nicht genannten angelsächsischen Immobilieninvestor. Dabei könnte es sich laut Informationen des Fachmagazins „CF News Immo“ um den kanadischen Fonds Brookfield Asset Management handeln, der erst kürzlich von der Versicherung Groupama eine Immobilie auf den Champs-Elysées erworben hat.

Mit einem verwalteten Vermögen von 1.000 Mrd. Dollar hätte er die Mittel, um den eigentlich mit Merlin verhandelten Kaufpreis von 300 Mill. Dollar für die Mauern des BHV zu zahlen. An dem Preis hat sich offenbar nicht geändert. Merlins Immobiliengesellschaft Société des grands magasins (SGM) hat vor zwei Jahren das Geschäft des BHV übernommen. Er hat in dem Kaufhaus die erste Boutique von Shein weltweit eröffnet und damit für einen Skandal gesorgt. Mehrere Marken haben deshalb die Zusammenarbeit mit dem BHV aufgekündigt.

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